Wie Ludwigshafener Schüler gewählt hätten


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„Schüler an die Macht“ werden sich die rheinland-pfälzischen Grünen in leichter Abwandlung eines Grönemeyer-Hits angesichts der jetzt veröffentlichen Ergebnisse der Ludwigshafener Schülerwahlen gedacht haben. Denn mit 13 Prozent schneidet die Sonnenblumenpartei hier um knapp acht Punkte besser ab als am 13. März. Die Linken dürften auch in den Jubelchor einstimmen, überspringen sie bei den Neunt- bis Elftklässlern aus fünf Einrichtungen aller Schultypen doch glatt die Fünf-Prozent-Hürde. Auch die Wahlbeteiligung kann sich sehen lassen: Drei Viertel der 2503 vom Stadtjugendring aufgerufenen Jugendlichen machten bereits vom 29. Februar bis 4. März ihr Kreuzchen: jeder Dritte bei der SPD, nur jeder Fünfte bei der CDU. Für die AfD votierten 14 Prozent, sechs Punkte weniger als im Schnitt der beiden Ludwigshafener Wahlkreise. An den  Grönemeyer-Klassiker „Was soll das?“ dürften sich indes die Liberalen mit Blick auf ihr Abschneiden erinnert fühlen. Die FDP verpasste bei den Schülern aus der Chemiestadt nämlich den Einzug in den Landtag.

Die Resultate der Schülerwahlen sind im Internet unter www.lu4u.de/beratung-und-beteiligung/schuelerinnen-und-schuelerwahl-2016/ zu finden